Ingwer-Zitronenbonbons selbermachen. So einfach funktioniert es:
Wenn die Luft im Winter kalt ist und der Hals kratzt, gibt es nichts Wohltuenderes als ein selbstgemachtes Ingwer-Zitronen-Bonbon.
Diese kleinen Naturhelfer bestehen aus nur wenigen Zutaten und bringen eine angenehm wärmende Note mit – perfekt für unterwegs, zum Verschenken oder für die winterliche Teezeit.
Das Rezept ist einfach, schnell gemacht und du brauchst nur Wasser, Zucker, Ingwer und Zitrone.
Ideal, wenn du eine natürliche Alternative zu herkömmlichen Hustenbonbons suchst.

Hier erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du sie zubereitest.
🧾 Zutaten für ca. 25–30 Bonbons
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200 g Zucker
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100 ml Wasser
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1 Stück frischer Ingwer (ca. 2–3 cm)
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Saft einer halben Zitrone
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Optional: 1 TL Honig (bei feinerer Süße)
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Optional: etwas Puderzucker zum Bestäuben
Du brauchst zusätzlich Silikonformen
Zum Beispiel:
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Pralinenförmchen
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kleine Eiswürfelformen
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jede hitzebeständige Form aus Silikon
Damit lassen sich die Bonbons besonders hübsch & gleichmäßig portionieren.

Und so bereitest du die Bonbons zu:
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1. Den Sud vorbereiten
Zitrone auspressen und Ingwer mit einem Löffel schälen.
Ingwer sehr fein reiben oder in winzige Stücke schneiden.Dann:
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Wasser
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Zitronensaft
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geriebenen Ingwer
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optional Honig
in einen Topf geben, aufkochen und etwa 10 Minuten köcheln, bis ein intensiver Sud entsteht.
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2. Den Sud abseihen
Die Flüssigkeit durch ein Sieb gießen, damit keine Ingwerstücke im Bonbon bleiben.
➜ Wichtig:
Messe anschließend etwa 100 ml Ingwer-Zitronen-Sud ab – dieser ist die Basis für deine Bonbons.Falls beim Köcheln zu viel Wasser verdampft ist, einfach etwas Wasser ergänzen.
(Wundertipp: Den übrigen Sud kannst du als Ingwer-Shot genießen.)

3. Die Bonbonmasse herstellen
Den abgemessenen Sud mit dem Zucker in einen Topf geben.
Bei mittlerer Hitze erwärmen und regelmäßig rühren.
Nach einigen Minuten entsteht:
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eine zähe, sirupartige
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leicht hellbraune
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dickflüssige
Masse
Konsistenz-Test: Die Stäbchenprobe
Ein Holzstäbchen in die Masse tauchen → einen Tropfen in kaltes Wasser fallen lassen.
Wird er sofort hart, ist die Bonbonmasse fertig.
Alternativ:
„Hard Crack Stage“ bei ca. 145–150 °
4.Bonbons formen
Die heiße Masse vorsichtig in kleine Silikonförmchen füllen.
Die Förmchen nicht ganz voll machen – halbe Höhe reicht aus.
Komplett auskühlen lassen, bis die Bonbons hart sind.
5. Verfeinern & lagern
Bonbons aus den Formen lösen und in Puderzucker wälzen, damit sie nicht verkleben.
Lagern:
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trocken
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kühl
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in Schraubglas oder Blechdose
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einzeln in Bonbonpapier → ideal zum Verschenken
Und weil mich jetzt einige Diabetiker angeschrieben haben und nach einem diabetikerfreundlichen Rezept gefragt haben, habe ich natürlich keine Mühe gescheut, euch dieses für euch auszuklamüsern:
Diabetikerfreundliches Rezept (gelingsicher)
Zutaten
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200 g Isomalt
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200 ml Wasser
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Saft von 1 Zitrone
-
5 cm Ingwer (gerieben)
-
Optional: 2–3 Tropfen Stevia für mehr Süße
-
Puderxucker oder Zitronensäure zum Bestäuben
Zubereitung
-
Wasser, Ingwer & Zitronensaft kurz aufkochen, 5 Min. ziehen lassen, absieben.
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Isomalt dazugeben & weiterkochen, bis ca. 145–150 °C („Hard-Crack-Stadium“).
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In Silikonformen füllen & komplett auskühlen lassen.
-
In Puderxucker wälzen, luftdicht aufbewahren.
➡️ Honig bitte weglassen, da er den Blutzucker ansteigen lässt.
Hinweis
-
Bei empfindlichem Magen lieber kleine Mengen.
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Für Hunde strikt unzugänglich, falls Xylit im Haushalt ist.
⭐ Warum viele Menschen diese Bonbons als angenehm im Winter empfinden
Ingwer wird traditionell wegen seiner wärmenden Schärfe geschätzt.
Zitrone bringt eine frische, aromatische Note hinein.
Diese Kombination sorgt dafür, dass die Bonbons:
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angenehm „wärmend“ schmecken
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frisch & spritzig sind
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perfekt zu kalten Wintertagen passen
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ein kleines Wohlfühlritual für zwischendurch bieten
Vielseitige Anwendung und Geschenkidee
Die selbstgemachten Ingwer-Zitronen-Bonbons eignen sich hervorragend für die kalte Jahreszeit. Ingwer wirkt wärmend, während die Zitrone mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt das Immunsystem stärkt. Der Honig sorgt für eine sanfte Süße und beruhigt den Hals.
Wenn du nach einer originellen Geschenkidee suchst, sind diese Bonbons eine tolle Wahl. Fülle sie in ein hübsches Glas, verziere es mit einem Etikett und binde ein kleines Band darum – schon hast du ein praktisches uLust hastnd liebevolles Mitbringsel für Familie und Freunde.
Solltest du keine Silokonförmchen besitzen, kannst du auch einfach kleine Tropfen auf ein Backpapier geben und dort erkalten lassen.
⭐ FAQ
Wie lange halten selbstgemachte Ingwerbonbons?
Mehrere Wochen in einem luftdichten Glas.
Kann ich sie vegan machen?
Ja – einfach Honig weglassen.
Kann ich Erythrit statt Zucker verwenden?
Erythrit kristallisiert zu schnell → besser Isomalt.
Wie mache ich die Bonbons schärfer?
Mehr geriebenen Ingwer verwenden oder Sud länger ziehen lassen.
Viel Spaß beim Nachmachen. Ich freue mich, wie immer auf eure Bilder, Fragen oder Kommentare 🙂
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Hallo, das Rezept klingt einfach toll aber ich hab eine Frage dazu, muss zwingend mit Zucker gearbeitet werden, oder kann ich, als Diabetiker auch Xucker verwenden?
Vielen lieben Dank und Grüße
Liebe Barbara, nein mit Xucker kannst du es nicht machen. Aber so:Diabetikerfreundliches Rezept (gelingsicher)
Zutaten
200 g Isomalt
200 ml Wasser
Saft von 1 Zitrone
5 cm Ingwer (gerieben)
Optional: 2–3 Tropfen Stevia für mehr Süße
Puderxucker oder Zitronensäure zum Bestäuben
Zubereitung
Wasser, Ingwer & Zitronensaft kurz aufkochen, 5 Min. ziehen lassen, absieben.
Isomalt dazugeben & weiterkochen, bis ca. 145–150 °C („Hard-Crack-Stadium“).
In Silikonformen füllen & komplett auskühlen lassen.
In Puderxucker wälzen, luftdicht aufbewahren.
➡️ Honig bitte weglassen, da er den Blutzucker ansteigen lässt.
Hinweis
Bei empfindlichem Magen lieber kleine Mengen.
Für Hunde strikt unzugänglich, falls Xylit im Haushalt ist.
Ich hoffe dir damit weitergeholfen zu haben und würde mich über eine Rückmeldung freuen 🙂
Ganz liebe Grüße Elli
In was für einem Papier könnte man sie einzeln verpacken?
Was eignet sich dafür und sieht auch noch schön aus, wenn man es so verschenken möchte?
Dankeschön
Hallo und entschuldige, dass ich jetzt erst antworte. Wahrscheinlich schon zu spät-aber vielleicht fürs nächste Mal. Ich habe so viele Nachrichten vor Weihnachten bekommen, dass ich gar nicht mehr hinterher gekommen bin.
Zum Einzeln-Verpacken gibt’s ein paar Sachen, die echt gut funktionieren. Am besten ist klassisches Bonbonpapier aus Cellophan/Zellglas (das, was man an den Enden eindrehen kann) – da klebt meistens nichts fest und es sieht direkt wie „echte Bonbons“ aus.
Wenn du’s natürlicher magst: Pergamentpapier oder ganz normales Backpapier in kleine Quadrate schneiden, Bonbon rein, einschlagen und mit einem kleinen Sticker oder Bäckergarn zubinden – sieht richtig hübsch aus zum Verschenken.
Normales Geschenkpapier oder Seidenpapier würde ich eher nicht nehmen, das zieht Feuchtigkeit und dann kann es kleben. Und kleiner Tipp: erst einpacken, wenn die Bonbons wirklich komplett durchgekühlt/trocken sind – dann bleiben sie stabil.
Ich hoffe, ich konnte dir trotzdem helfen-meist muss man doch am Anfang etwas probieren, bis es so richtig gut wird.
Ganz liebe Grüße und ein gutes neues Jahr, deine Elli
Nach 2 Tagen Abkühlen , hart geworden , nach dem wälzen in Puderzucker sind sie auseinander geflossen, jetzt habe ich sie in Pralinenförmchen ,ins Glas traue ich mir nicht nicht das daraus ein Klumpen wird,
Danke dir für dein Feedback – das ist wirklich ärgerlich, wenn die Bonbons nach dem Pudern wieder weich werden. Das passiert vor allem dann, wenn noch etwas Restfeuchte/Wärme in der Masse ist oder wenn die Umgebung (Küche/Box/Glas) eher feucht ist: Puderzucker zieht Wasser und kann die Oberfläche dann ‚anlösen‘ – dadurch beginnen die Stücke wieder zu laufen bzw. zusammenzukleben.
So kannst du sie jetzt retten:
Bonbons 30–60 Min. offen bei Raumtemperatur nachtrocknen lassen (nicht abdecken).
Danach nur ganz leicht pudern – oder besser: in feinem Zucker/Traubenzucker wälzen (der klebt oft weniger als reiner Puderzucker).
Für die Aufbewahrung: Lagenweise mit Backpapier trennen und ein kleines Stück Küchenpapier (oder 1–2 Reiskörner in einem Teebeutel) mit ins Glas, damit Feuchtigkeit gebunden wird.
Fürs nächste Mal (damit sie wirklich stabil bleiben):
– Die Masse muss beim Kochen richtig „hart“ sein (Hartkugel-/Hard-Crack-Bereich). Wenn du kein Thermometer nutzt: Der Kaltwassertest ist hier entscheidend – sie muss im Wasser sofort hart werden und nicht mehr kleben.
– Vor dem Pudern komplett durchkühlen lassen und möglichst an einem trockenen Tag/bei geringer Luftfeuchte arbeiten.
Übung macht den Meister 😉 Ganz liebe Grüße Elli