In meinem letzten Urlaub in SĂŒdtirol, hoch oben auf dem đïž Hirzer Berg, habe ich auf der idyllischen Hirzer Alm eine besondere Begegnung erlebt. Die Wirtin der HĂŒtte â eine Frau mit viel Erfahrung und einem LĂ€cheln, das Geschichten erzĂ€hlt â verriet mir ein altes Hausmittel ihrer Familie: eine Harzsalbe, die seit Generationen zur Pflege der Haut und bei kleinen Wehwehchen eingesetzt wird. Sie sagte:
„đČ Das Harz schĂŒtzt den Baum â und heilt den Menschen.“
Ein einfaches Rezept, aber mit viel Wirkung. Ich habe es fĂŒr dich nachgerĂŒhrt â mit selbst gesammeltem LĂ€rchenharz, bestem Olivenöl und meinem gereinigten Bienenwachs aus eigener Imkerei. NatĂŒrlich, wirkungsvoll und ganz ohne unnötige Zusatzstoffe.

*Hier oben auf dem Hirzer Berg begann meine Reise zum Harzbalsam.*
đČ Warum LĂ€rchenharz?
LĂ€rchenharz ist ein echtes Naturheilmittel. Es wurde schon von Hirten, Bauern und SalbenrĂŒhrern traditionell verwendet. Es wirkt:
- âš entzĂŒndungshemmend
- đĄïž antibakteriell
- đ durchblutungsfördernd
- đ©č wundheilend
Die LĂ€rche wĂ€chst vor allem im Alpenraum und Hochgebirge. Ihr Harz ist besonders aromatisch, zĂ€hflĂŒssig und goldgelb. Wenn du keine LĂ€rche in der NĂ€he findest, kannst du alternativ auch Harz von Fichte, Kiefer oder Tanne nutzen.
đĄ Harzflecken an den HĂ€nden bekommst du mit etwas Speiseöl wieder gut ab.
đ Nach alter Ăberlieferung wird LĂ€rchenharz besonders wirksam, wenn es in der Nacht zum Vollmond geerntet wird. Dabei wird der Baum vorsichtig angeritzt, sodass das Harz langsam austreten kann â ohne dem Baum zu schaden. Es wird nur so viel genommen, wie der Baum freiwillig gibt.
Du brauchst:
- đ« 80 ml Olivenöl (nativ, kaltgepresst)
- đČ 30 g LĂ€rchenharz (selbst gesammelt oder aus der Apotheke)
- đ 10 g gereinigtes Bienenwachs (aus meinem Shop oder hier unten verlinkt)
- đ« 2 leere GlĂ€ser (z.âŻB. alte MarmeladenglĂ€ser)
- đČ 1 Topf mit Wasser (fĂŒr das Wasserbad)
- đ§Š 1 feines Sieb oder Nylonstrumpf
- đŒ Leere Salbentiegel oder Cremedosen
Unser naturreines Bienenwachs sorgt fĂŒr die perfekte Konsistenz & pflegt die Haut intensiv â ideal fĂŒr DIY-Salben.Jetzt Bienenwachs entdecken đ
đ§Ș Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung
1. đ« Harzöl herstellen
Olivenöl und das zerkleinerte Harz in ein Glas geben. Dieses ins heiĂe Wasserbad stellen (nicht ĂŒber 70âŻÂ°C). Unter gelegentlichem RĂŒhren 30â45 Minuten langsam erhitzen, bis sich das Harz komplett gelöst hat.
2. đ§Œ Filtern
Das warme Harzöl durch ein feines Sieb oder einen Nylonstrumpf in ein zweites Glas gieĂen, um RĂŒckstĂ€nde zu entfernen.
3. đ Bienenwachs dazugeben
Das gereinigte Bienenwachs ins Harzöl geben und nochmals im Wasserbad schmelzen lassen. GrĂŒndlich verrĂŒhren.
4. đ§Ž AbfĂŒllen
Die fertige Mischung in saubere, leere Cremedosen fĂŒllen. AbkĂŒhlen lassen, beschriften, fertig.
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đŹ Hinweis zur QualitĂ€t des Bienenwachses
Ich verwende fĂŒr meine Salben ausschlieĂlich professionell gereinigtes Bienenwachs. Rohes Wachs kann Pestizide, Pollenreste oder Verunreinigungen enthalten â das gehört nicht an die Haut.
đ In meinem Shop findest du naturreines Bienenwachs in KosmetikqualitĂ€t, direkt aus meiner Imkerei:
đ Zum gereinigten Bienenwachs im Shop
đïž Ein StĂŒck Bergwissen zum Mitnehmen
Diese HĂŒtte in SĂŒdtirol war der Ursprung dieses Rezepts â dort oben zwischen EdelweiĂ und LĂ€rchen hat mir die Wirtin ihr Wissen anvertraut. â dort oben zwischen EdelweiĂ und Fichten hat mir die Wirtin ihr Wissen anvertraut.

đČ Alternative Harzsorten
Falls du kein LĂ€rchenharz sammeln kannst, kannst du auch Fichten-, Tannen- oder Kiefernharz verwenden â sie sind ebenfalls bewĂ€hrt und hautfreundlich.
Hinweis:
Bei dem hier vorgestellten Produkt handelt es sich nicht um ein Arzneimittel. Die beschriebenen Anwendungen beruhen auf traditionellem Wissen und Erfahrungswerten, ersetzen jedoch keinesfalls eine medizinische Beratung oder Behandlung.
Die Salbe ist nicht fĂŒr die Anwendung bei Kindern unter 3 Jahren geeignet. Bei bekannten Allergien gegen Harz, Bienenprodukte oder Ă€therische Ăle sollte die Anwendung vermieden oder vorher Ă€rztlich abgeklĂ€rt werden.
Ich ĂŒbernehme keine Haftung fĂŒr unsachgemĂ€Ăe Anwendung oder individuelle Reaktionen.







